Schafkoben

Die Schafkoben

Der Heimatverein Düngstrup kümmert sich um den Erhalt und die Pflege von zwei Schafkoben in der Landgemeinde. Der Schafkoben in der Holzhauser Heide ist als Veranstaltungsraum eingerichtet worden. Hier finden Versammlungen, Bunte Abende und einiges mehr statt. Der Schafkoben auf dem Pestruper Gräberfeld wurde errichtet, um den Schafen Unterschlupf zu gewähren, die regelmäßig zur Pflege der Heide auf dem Gelände weiden. Auch heue noch wird er den Schäfern bzw. den zuständigen Behörden kostenlos zur Verfügung gestellt.

In unregelmäßigen zeitlichen Abständen versammelt sich eine kleine Schar Vereinsmitglieder zum Arbeitsdienst. Sie entfernen dabei Wildwuchs an den Steingräbern, setzen Geröllsteine ein und sammeln Müll und Unrat auf. Die Pflegemaßnahmen auf dem Pestruper Gräberfeld sind für den Verein von behördlicher Seite eingeschränkt und beziehen sich dort meist auf die Pflege und den Erhalt des Schafkobens und des angrenzenden Pferches. Jährlich Anfang Mai findet auch ein Arbeitsdienst beim Holzhauser Schafkoben statt. Unsere Altvorderen um Gerhard Ahlers und Hans Huntemann verrichteten diese Arbeit vor uns und sind mit ihrem Einsatz und Hingabe zum Erhalt der heimatlichen Kultur ein Vorbild für unser Schaffen.

Der Schafkoben auf dem Pestruper Gräberfeld

Um 1938 baute Dietrich Schwarting auf seinem Grundstück am Pestruper Gräberfeld einen Schafstall. Er begann mit der Zucht von Heidschnucken und bekam somit eine Herde, die er auf dem Gräberfeld hütete.

Der Schafkoben in der Holzhauser Heide

Nachdem die Schafhaltung von Otto Stolle aus Holzausen aufgegeben wurde, verfiel sein Schafkoben, wie viele andere in der Umgebung, zusehends. 1930 stiftete Otto Stolle seinen Schafkoben dem Heimatverein Düngstrup.