10. Februar 2013 Winterwanderung im Wildeshauser Zuschlag

Volker Reißner konnte, am Sonntag, 10. Febr. 2013, bei bestem Winterwanderwetter 23 Wanderfreunde zur Wanderung begrüßen. Diesmal ging es in den Wildeshauser Zuschlag, der sich nordöstlich von Wildeshausen befindet. Es handelt sich bei diesem Stadtforst um ein ca. 120 Morgen großes Waldstück, das im Jahre 1810 in einem gerichtlichen Verfahren dem Amt Wildeshausen zugeschlagen wurde, nachdem man sich Jahrhunderte mit dem Amt Harpstedt über dieses Gebiet gestritten hatte. Die Gruppe wanderte über das Weidegelände „Am großen Damm“, dem Zuschlagweg, dem Verlobungsweg bis zum Wildeshauser Zuschlag. Auf den gut begehbaren Wegen, die teilweise noch mit Schnee bedeckt waren, erreichten wir als ersten Stopp den Gedenkstein, den der damalige Förster Wilkening anlässlich der Naturkatastrophe, dem großen Orkan am 13. November 1972, errichtete. Weiter ging der Weg in Richtung Forsthaus Hölscherholz bis zu der Brücke über die Flachsbäke.

Der Pfad führte uns immer oberhalb der Flachsbäke, die früher auch Peperbäke genannt wurde, die sich linker Hand unterhalb in unzähligen Windungen dahin schlängelte. Auf Höhe der Rennplatzes, den wir links vor uns liegen sahen bogen wir nach rechts ab und waren nach kurzer Steigung aus dem Waldgebiet heraus und wanderten weiter bis zur B 213, die wir überquerten und vorbei am Schießstand bis zum Restaurant „Gut Altona“ wanderten, wo die Wandergruppe bereits erwartet wurde. Nach der Rast wurde die letzte kurze Etappe der Wanderung in Angriff genommen, die vorbei an den Tennisplätzen, über den Nordring bis zur Hunteüberführung führte. Auf dem Seniorenweg gingen wir bis zum Huntewehr, wo wir dann wieder den Ausgangpunkt der Wanderung erreichten.

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