17. April 2016 Wanderung im Herrenholz

Bei schönem Aprilwetter treffen sich 28 Wanderfreunde bei der Rampe in Wildeshausen, um anschließend in Fahrgemeinschaft nach Goldenstedt zum Herrenholz, Hoyngs Waldstube, zu fahren. Dort ist Start und Ziel der Wanderung. Die Wanderung führte kreuz und quer durch das Herrenholz, wo Kalle Scheele an verschiedenen Stellen einige Besonderheiten berichtete. Das Herrenholz hat seinen Namen erhalten, nachdem dort die „Herren“ jagen durften. Lange wurde das Herrenholz als Hutewald genutzt, d.h. man trieb dort das Vieh zum Fressen in den Wald. Daher gibt es im Herrenholz noch einige sehr alte Eichen. Die älteste Eiche ist wohl die Königseiche in der Nähe des Forsthauses. Ihr Umfang wurde im Jahr 1928 auf 4 Meter gemessen. Das Forsthaus ist aus dem Jahr 1898. Ein großer Teil des Herrenholzes wird inzwischen als Urwald belassen. Ziel ist, die Waldlandschaft zu größerer Naturnähe zu entwickeln. In den kommenden zehn Jahren werden rund 20 Hektar standortfremde Nadelwälder in Eichenwald umgewandelt. Um die Ziele zu erreichen, werden die Nadelwaldanteile im Projektgebiet geerntet, da die lichtbedürftige Eiche nicht unter die Nadelbäume gepflanzt werden kann. Unterwegs konnten noch Schlüsselblumen, Buschwindröschen und gelbe Windröschen bewundert werden. Nach gut 8km Wanderung kam die Gruppe gegen 15.30 Uhr zur Gaststätte, wo es ein reichhaltiges Kuchen- und Brotbuffet gab. Gegen 16.45 Uhr löste sich die Gruppe auf.

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